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FDP-Vorstand bleibt im Amt – Kritik an Hesterberg-Halle Stadtverband bestätigt Vorstand und übt Kritik an städtischen Investitionen.

Ennepetal Der FDP-Stadtverband Ennepetal hat auf seinem Ortsparteitag im Weltmann‘s Hotel den bisherigen Vorstand in allen Positionen bestätigt. Das teilt der Stadtverband in einer Pressemitteilung mit.

Klaus Muck wurde demnach erneut zum Vorsitzenden gewählt. Daniel Böhler bleibt stellvertretender Vorsitzender, Christoph Hedtmann Schatzmeister und Thomas Braun Protokollführer. Als Beisitzer wurden laut Mitteilung Anne Alberts und Rolf Krumbein wiedergewählt, zu Kassenprüfern bestimmten die Mitglieder Stefan Haas und Arnd Mager.

In seiner Rede stellte der wiedergewählte Vorsitzende die kommunalpolitischen Schwerpunkte der FDP Ennepetal für die laufende Ratsperiode in den Mittelpunkt. Klaus Muck machte nach Angaben des Stadtverbands deutlich, dass Ennepetal vor großen Herausforderungen stehe.

Ennepetal Der FDP-Stadtverband Ennepetal hat auf seinem Ortsparteitag im Weltmann‘s Hotel den bisherigen Vorstand in allen Positionen bestätigt. Das teilt der Stadtverband in einer Pressemitteilung mit.

Klaus Muck wurde demnach erneut zum Vorsitzenden gewählt. Daniel Böhler bleibt stellvertretender Vorsitzender, Christoph Hedtmann Schatzmeister und Thomas Braun Protokollführer. Als Beisitzer wurden laut Mitteilung Anne Alberts und Rolf Krumbein wiedergewählt, zu Kassenprüfern bestimmten die Mitglieder Stefan Haas und Arnd Mager.

In seiner Rede stellte der wiedergewählte Vorsitzende die kommunalpolitischen Schwerpunkte der FDP Ennepetal für die laufende Ratsperiode in den Mittelpunkt. Klaus Muck machte nach Angaben des Stadtverbands deutlich, dass Ennepetal vor großen Herausforderungen stehe.

Kritisch bewertete Muck demnach die bisherige Prioritätensetzung der Stadt bei größeren Investitionen. Der geplante Umbau einer alten Fabrikhalle auf dem Hesterberggelände zu einer Veranstaltungshalle für rund 2,5 Millionen Euro sei eine falsche Entscheidung gewesen. Gerade in Zeiten knapper Kassen und wirtschaftlicher Unsicherheit müsse jeder Euro auf seine Zukunftswirkung geprüft werden. Eine Investition in strategisch wichtige Entwicklungsflächen, etwa die Industriebrachfläche an der Wehrstraße, wäre nach Auffassung der FDP zielführender gewesen, um dort gemeinsam mit Investoren neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Auch beim Rosine-Areal in Voerde sehe die FDP weiterhin Handlungsbedarf, heißt es. Die Stadt habe das Areal vor rund zwei Jahren für etwa 1,9 Millionen Euro erworben. Bis heute fehle ein belastbares einheitliches Gesamtkonzept für die weitere Quartiersentwicklung. Muck betonte, Bürgerbeteiligung sei wichtig, dürfe aber nicht folgenlos bleiben. Wer Grundstücke für Millionenbeträge erwerbe, müsse auch Konzepte, Prioritäten, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten vorlegen.

Ein Schwerpunkt der Ratsarbeit bleibe für die FDP die wirtschaftliche Entwicklung Ennepetals. Besonders die mögliche Schließung des Standortes von Bharat Forge CDP sowie der schrittweise Verlust industrieller Arbeitsplätze bereiteten der FDP Sorge, so der Stadtverband. Muck verwies laut Mitteilung auf frühere Arbeitsplatzverluste und Restrukturierungen bei Ennepetaler Unternehmen. Die Stadt müsse strategische Gewerbe- und Brachflächen stärker nutzen, um neue wirtschaftliche Perspektiven, Arbeitsplätze und Chancen für Fachkräfte und junge Familien zu schaffen.

Ein weiteres wichtiges Thema sei für die FDP die Digitalisierung der Verwaltung, heißt es in der Mitteilung. Die Fraktion habe eine Anfrage zur möglichen Einführung von KI in der Stadtverwaltung mithilfe des Projekts SPARK gestellt. Künstliche Intelligenz könne Verwaltungsprozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und Bürgern schnellere Verfahren ermöglichen. Voraussetzung sei jedoch eine verantwortungsvolle, strategisch vorbereitete und rechtssichere Anwendung.

Zum Projekt Haus Bergfried erklärte Muck laut Pressemitteilung, die Debatte zeige, wie wichtig sorgfältige Prüfung, transparente Öffentlichkeitsbeteiligung und eine belastbare Klärung fachlicher Fragen seien. Neue Instrumente wie der sogenannte „Bauturbo“ dürften nicht vorschnell pauschal ausgeschlossen werden. Vielmehr müsse Ennepetal lernen, solche Möglichkeiten rechtssicher, transparent und mit Augenmaß einzusetzen.

Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft

Ein besonderer Moment des Ortsparteitages war nach Angaben des Stadtverbands die Ehrung von Klaus Muck für 25 Jahre Mitgliedschaft in der FDP. Die Auszeichnung nahmen Fraktionsvorsitzender Daniel Böhler und Katrin Helling-Plahr, stellvertretende FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, vor. Der FDP-Stadtverband Ennepetal zählt laut Mitteilung aktuell 44 Mitglieder.